Archiv

Nachrichtenarchiv 2020

Es sind außergewöhnliche Zeiten. Die ganze Welt ist bedroht von einer Pandemie. So gibt es viele Möglichkeiten, sich weltweit zu vernetzen und zu verbünden. Es gibt neue Wege, online zu kommunizieren, um sich in Distanz doch irgendwie nahe zu fühlen, sich zu sehen und zu hören, wenigstens auf dem Bildschirm.

Ich bin Angehörige eines MmB. Ich bin sozusagen in der Pflege tätig, aber ich koordiniere auch Termine, ich mobilisiere, ich fördere, ich spiele, kümmere mich und sorge für die Pflegeperson.

Ich bin Mutter. Ich liebe meine Tochter und ich begleite ihren Lebensweg. Ich unterstütze sie in allen Lebenslagen und bin gerne für sie da...

Jana hat (wie wohl irgendwie alle unsere Kinder mit geistigen Beeinträchtigungen) echt anstrengende autistische Züge. Sie ist manchmal so lustig, so geistreich, so verständig und manchmal leider auch so eingefahren, so besessen, so beschränkt. Ich kann diese Phasen mal besser, mal schlechter aushalten, reagiere mal mehr, mal weniger aggressiv oder verständnisvoll darauf.

Ich höre Nachrichten und ich verstehe sie auch. Corona ist im Land. Bei uns. Irgendwie gehen diese Sachen doch immer an uns vorbei. Wie Schweinegrippe oder anderes. Diesmal betrifft es uns wirklich.

Jede von uns hatte ihren individuellen Einstieg in die Lebenshilfe Frankfurt am Main und speziell in die Frühförderung. Als besonders hilfreich dabei haben wir immer die Gesprächstermine zuhause in unserer familiären Situation des Kindes erlebt.