Archiv

Nachrichtenarchiv 2017

Die Lebenshilfe gewinnt mit dem Projekt WIR!

Am 9. November waren WIR als Finalisten der Aktion Teilkraft (Orifarm) nach Leverkusen in den Gartensaal des Schloss Morsbroich eingeladen.

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Keinen Bock (mehr auf mich)

Fritz zieht aus. Fritz, unser Kleiner. Er ist 19 und 1,97m. Seine drei Geschwister sind schon ausgezogen. Wir Eltern haben das alles minutiös geplant. Fritz ist perfekt gebrieft. Er will das auch, sagt er, wenn man ihn fragt, und die Augen flackern etwas ängstlich. Er ist jung, sehr jung. Aber es ist ein Platz frei geworden in der Einrichtung unserer Träume. In Darmstadt. Wenn wir jetzt zögern, wird es auf absehbare Zeit keinen freien Platz mehr geben.

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Projekt WIR beim 1. Selbsthilfe-Festival im Günthersburgpark

Bei der Eröffnung des Selbsthilfe-Festivals beim STOFFEL (STalburgtheater OFFEn Luft) wurden die Gäste aufs herzlichste begrüßt. Es sprachen (von links nach rechts) Frau Stadträtin Rosemarie Heilig (mit unserer WIR Postkarte in der Hand beste Unterstützung für uns, danke!), Frau Maren Kochbeck von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt und unser hessischer Minister für Soziales und Integration Herr Stefan Grüttner.

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WIR Logo-Märchen

Das Design unserer Webseite und auch das schöne Logo ist von der Agentur Weigand entworfen worden. Weil wir uns über alles sehr freuen und das Logo-Märchen so nett fanden, wollen wir es Euch hier zeigen!

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Das simpelste Reise-Pflegebett

Unser 7 jähriger Sohn benötigt eigentlich auch unterwegs ein Pflegebett, damit er nachts im Bett bleibt und auch nicht hinaus fällt, denn Risiko kennt er nicht. Obwohl er nicht laufen kann, kommt er trotzdem aus jedem Hotelbett/Krankenbett irgendwie heraus.

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Allein mit King Kong

Fritz ist acht und pieselt in die Hose. Nachts. Tagsüber geht es. Nur bei großer Aufregung passiert es noch. Aber nachts, regelmäßig. Also, braucht Fritz Windeln. Fritz ist ein dünner Schlacks, heute ist er fast zwei Meter groß. Lange kommen wir mit Kinderwindeln aus. Aber mit acht geht das auf einmal nicht mehr. Was tun?

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Die Impfung

Fritz muss geimpft werden. Fritz hat panische Angst vor Spritzen. Wenn er nervt, sagen seine Geschwister: „Wenn du nicht aufhörst, gehen wir zum Impfen.“ Entsetzen breitet sich auf Fritz Gesicht aus. „Oder zur Ohrspülung“, legen sie nach. Panik. Fritz hatte als ganz Kleiner einen Abszess am Ohr, der ihn für einige Zeit in die Klinik brachte. In der Nachsorge musste in regelmäßigen Abständen das Ohr ambulant ausgespült werden. Ein traumatisches Erlebnis für den kleinen Fritz. Nun also geht es zur Impfung.

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Leben mit einem behinderten Bruder 2

Als ich selbst noch klein war, ungefähr 10 Jahre alt und Benni ungefähr 8, waren wir beide einmal zu Besuch bei meinen Großeltern. In Anbetracht der Tatsache, dass meine Großmutter, die zwar der liebste Mensch auf Erden ist, jedoch in einer realitätsfernen Traumwelt lebt und nicht wirklich eine Ahnung davon hatte, wie sie mit meinem Bruder und mir umzugehen hatte, ein durchaus gewagtes Experiment. Das ist oft das Problem. Die allermeisten Menschen können sich nicht vorstellen, was es wirklich bedeutet, dass mein Bruder geistig behindert ist. 

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Das kleine Lob

Weil dieses Video viel von dem enthält, was ich mir für das Miteinander im Projekt WIR wünsche, möchte ich es euch zeigen. Ich habe es als Weihnachtsgabe kennengelernt  und mich sehr darüber gefreut. Euch auch viel Spaß dabei. Und nachmachen, wir brauchen mehr davon!

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Ausgerechnet Italien

Fritz ist ein Fußball-Fan. Er hat unzählige Trikots verschiedenster Clubs mit den Namen unterschiedlichster Spieler. Da gibt es das Neuer Torwartleibchen, den unvermeidlichen Messi- Barcelona- Dress aber auch solche Raritäten wie ein Schalke-Rakitic-Trikot. Fritz ist gern bei den Siegern.

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Leben mit einem behinderten Bruder

Leben mit behinderten Menschen ist nicht einfach. Jeder, der in seiner Familie einen Angehörigen mit geistiger Behinderung hat, wird das bestätigen. Und genauso ist das Zusammenleben mit ihnen voll von überraschenden Erkenntnissen, Dingen, die wir von ihnen lernen können und Tatsachen, die wir manchmal nur schwer akzeptieren können.

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