Verwaltung
Die Verwaltung
Die Verwaltung der Appartementhäuser wird vom Verein der Lebenshilfe Frankfurt unterstützt.
Ihr Ansprechpartner ist Jan Wehrmann.
Die Bürozeit ist Dienstags von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr.
Sie wollen die Welt verändern? Dann machen Sie mit! Wir gestalten eine inklusive Stadt Frankfurt.
Sie können bewirken, dass das Leben in der Stadt Frankfurt inklusiver wird. Jede Spende, auch ein kleiner Betrag, kann dazu beitragen.
Die Lebenshilfe Stiftung Frankfurt fördert seit 2001 die Selbstbestimmung von Menschen, die Unterstützung brauchen. Für sie schafft die Stiftung Wohnraum. Für sie entwickelt die Stiftung Bildungs- und Freizeitangebote.
Unsere Mission: Die Stiftung Lebenshilfe Frankfurt steht für eine inklusive Mitwelt. Jeder Mensch soll selbst entscheiden können, wie, wo und mit wem er leben möchte. Auch wenn er oder sie Unterstützung braucht.
Unsere Vision: Menschen mit und ohne Behinderung sind Nachbarn. Sie tauschen sich aus und leben im Viertel gesellschaftlichen Zusammenhalt. Man kennt sich. Das Miteinander ist vertraut. Berührungsängste und Ausgrenzung sind Vergangenheit.
Unser Stiftungszweck: Die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen sieht für jeden Menschen das Recht vor, selbst über sein Leben zu bestimmen. Aber erst, wenn verschiedene Möglichkeiten existieren, haben Menschen, die Unterstützung brauchen, eine Wahl. Diese Wahlmöglichkeiten weiterzuentwickeln, ist das Ziel der Lebenshilfe Stiftung Frankfurt. Hier können Sie die Satzung der Lebenshilfe Stiftung Frankfurt lesen.
Die Lebenshilfe Stiftung Frankfurt ist beim Finanzamt Frankfurt am Main als gemeinnützig und mildtätig anerkannt. Ihre Zuwendungen können Sie bei Ihrer Einkommenssteuer Vorteile geltend machen. Bei Zuwendungen bis 300 Euro ist ein vereinfachter Nachweis (durch Kontoauszug, durch Überweisungsbeleg) zulässig. Eine Spendenbescheinigung senden wir Ihnen gerne zu. Bitte geben Sie auf dem Überweisungsträger Ihre Anschrift an.
Via Banküberweisung
Frankfurter Sparkasse
IBAN: DE45 50050201 02000 80164
BIC: HELADEF 1822 (Frankfurt am Main)
Wohnraum stiften für Menschen, die Unterstützung brauchen.
In Frankfurt fehlt Wohnraum. Menschen mit Behinderung trifft dieser Mangel besonders. Menschen mit Behinderungen werden am Wohnungsmarkt benachteiligt. Das ist ein Ergebnis der Studie des Prestel-Instituts aus dem Jahr 2018. Deshalb gestaltet die Lebenshilfe Stiftung Frankfurt Wohnraum und ist als Vermieterin aktiv.
Bis 2001 gab es für Menschen mit geistiger Behinderung in Frankfurt zwei Optionen: Das Wohnheim für diejenigen, die viel Unterstützung benötigen oder das Ambulant Betreute Wohnen zu Hause für alle, die nur punktuell Hilfe im Alltag brauchen. Es fehlte etwas, das beides bot: Selbstbestimmung sowie gemeinschaftliche Aktivitäten. Damals kam Günter Bausewein als Geschäftsführer der Lebenshilfe Frankfurt am Main e. V. der Gedanke: „Wenn es das nicht gibt, warum bauen wir es nicht?“ Dieser Gedanken hat Bausewein nicht losgelassen. Er hat ihn in die Tat umgesetzt.
Drei Standorte – 29 Appartements – Wohnraum für 32 Personen
Insgesamt 29 Appartements an drei Standorten wurden seit 2001 geschaffen: in Preungesheim, in Nieder-Eschbach und auf dem Riedberg. Begleitet werden Mieterinnen und Mieter von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ambulant Betreuten Wohnens der Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V. und erhalten so viel Unterstützung wie nötig.
Bereits 2005 schloss die Stiftung ihr erstes Bauprojekt in Preungesheim erfolgreich ab: Ein Appartementhaus für acht Personen. Der zweite Standort in Nieder-Eschbach mit neun Appartements war 2008 bezugsfertig. Der 2014 fertiggestellte Neubau auf dem Riedberg bietet inklusives Wohnen und markiert den nächsten Schritt. Hier leben Menschen mit und ohne Behinderung unter einem Dach.
Bildungs- und Freizeitangebote – gemeinsam kreativ werden
Bei den Freizeitangeboten der Stiftung können die Mieter*innen gemeinsam kreativ werden. „Zweimal im Monat gehe ich zum Koch-Coaching. Wir kochen mit einem Profi-Koch“, erzählt Björn Schneider. Er ist im Selbstvertreter-Rat des Lebenshilfe Vereins aktiv und wohnt in einem Appartement der Stiftung. „Es gibt Gemeinschaft, aber keinen Gemeinschaftszwang“, führt er aus.
Die Lebenshilfe Stiftung Frankfurt hat inzwischen drei Apartmenthäuser errichtet. Hier leben Menschen mit Behinderung so selbständig wie möglich.
Darüber hinaus unterstützt die Stiftung Einzelanträge und Projekte aus den Bereichen Freizeit und Sport, Bildung und Fortbildung, Maßnahmen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sowie Therapien, Hilfsmittel und sie hilft in Notlagen.
Die Lebenshilfe Stiftung Frankfurt fördert ausschließlich die Arbeit der Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V., Anträge von außerhalb können nicht gestellt werden.
Die Stiftung Lebenshilfe Frankfurt wirkt – dafür sorgen das Stiftungskapital, die Zuwendungen und die Ehrenamtler*innen.
Für die Idee „selbstbestimmt und gemeinschaftlich leben“ fand Stiftungsgründer Günter Bausewein finanzielle Unterstützer*innen. Die Frankfurterin Else Michel stiftete das Gründungskapital. Ihr Bruder war im Nationalsozialismus aufgrund seiner Behinderung ermordet worden. Schon bald legten weitere Stifterinnen und viele Spenderinnen und Spender das finanzielle Fundament für die Bauaktivität der Stiftung. Bis 2018 war Günter Bausewein ehrenamtlich als Vorstand der Stiftung im Einsatz.
Lebenshilfe Stiftung Frankfurt
Graf-von-Stauffenberg-Allee 16
60438 Frankfurt am Main
Der Vorstand
Die Lebenshilfe Stiftung Frankfurt wird von einem Vorstand geleitet.
Er besteht aus drei Personen.
Alle arbeiten ehrenamtlich.
Die drei bringen ganz unterschiedliche Kenntnisse und Erfahrungen in die Vorstandsarbeit ein.
Im Folgenden stellen sich die Mitglieder des Vorstands selbst vor.
Sie erklären, was sie antreibt und motiviert.
Und sie erklären, was sie zu der gemeinsamen Sache beitragen wollen.

Ingenieur und Projektmanager
Ein Ingenieur plant und organisiert technische Projekte.
Ein Projektmanager begleitet Projekte von Anfang bis Ende.
Seit 2020 bin ich im Ruhestand, das heißt ich arbeite nicht mehr im Beruf.
Dadurch habe ich Zeit mich als Vorsitzender bei der Stiftung einzubringen.
Ich möchte die Wohn- und Lebens-bedingungen von Menschen mit Behinderungen in Frankfurt verbessern. Menschen mit Behinderungen sollen in Frankfurt eine Wohnung finden.
Die Lebenshilfe-Stiftung Frankfurt hilft genau dabei. Sie hat schon mehrere Häuser gebaut. In diesen Häusern wohnen Menschen mit Unterstützungsbedarf. Sie leben in ihren eigenen Appartements.
Die Stiftung kümmert sich auch nach dem Bauen weiter um die Häuser. Die Stiftung ist Vermieterin. Sie vermietet die Wohnungen und ist im regelmäßigen Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern.
Diese Arbeit ist mir sehr wichtig. Deshalb engagiere ich mich als Vorstandsvorsitzender.
Ich habe viele Jahre als Ingenieur und Projektmanager gearbeitet. Ich habe große Projekte geplant und begleitet. Dabei habe ich gelernt: Gute Planung ist wichtig. Gute Zusammenarbeit ist wichtig. Und Verantwortung zu übernehmen ist wichtig.
Ich bringe Erfahrung im Leiten von Projekten mit. Ich kann gut organisieren und den Überblick behalten.
Auch im Ruhestand möchte ich mich weiter engagieren. Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrung für die Arbeit der Lebenshilfe-Stiftung Frankfurt einbringen.

Kommunikationsberaterin/
Nachhaltigkeitsmanagerin
Ich berate Organisationen bei der Kommunikation.
Ich arbeite zu den Themen Umwelt, Soziales und Zukunft.
Menschen mit Unterstützungsbedarf sollen selbst entscheiden können, wie und mit wem sie wohnen. Dafür brauchen sie echte Wahlmöglichkeiten. Es ist mir wichtig, dass alle Menschen eine Wahl haben.
Die Lebenshilfe Stiftung schafft Wohnraum. Und sie ist im Kontakt mit den Menschen, die dort wohnen. Dafür engagiere ich mich gern.
Als Kommunikationsberaterin setze ich mich für eine inklusive Gesellschaft ein. Ich habe viel Erfahrung darin, Informationsbarrieren abzubauen und Zugänge zu schaffen. Meine Ausbildung als Mediatorin hilft mir verschiedene Perspektiven zu sehen und zusammenzubringen. Als Nachhaltigkeitsmanagerin liegt mir bei der Stiftung das Thema Klimaanpassung der Wohnangebote am Herzen.

Architekt
Ein Architekt plant Häuser und Gebäude.
Menschen mit Beeinträchtigung gehören mitten in unsere Gesellschaft.
Sie sollen nach ihren Vorstellungen und mit passender Unterstützung wohnen können. Dafür braucht es passenden Wohnraum. Passender Wohnraum heißt: Die Wohnungen passen zu den Bedürfnissen der Menschen.
Ich möchte die Arbeit und Ziele der Stiftung unterstützen. Mir ist wichtig: Die Wohnangebote sollen bleiben. Und es soll noch mehr gute Wohnangebote geben.
Ich arbeite seit über 35 Jahren als Architekt. Ich plane und baue Häuser. Ich arbeite schon lange mit der Lebenshilfe Frankfurt zusammen. Auch bei den ersten zwei Wohnhäusern der Lebenshilfe-Stiftung habe ich als Architekt mitgearbeitet, den Umbau und Ausbau geplant und auf der Baustelle begleitet. Ich bringe viel Fachwissen mit. Fachwissen heißt: Ich weiß viel über Planung und Bau von Häusern.
Ich bringe auch persönliche Erfahrungen mit. Ich bin Vater eines erwachsenen Sohnes mit Beeinträchtigung. Ich bin auch sein gesetzlicher Betreuer.
Ein gesetzlicher Betreuer unterstützt einen Menschen bei wichtigen Entscheidungen im Alltag. Diese Erfahrungen helfen mir bei meiner Arbeit im Vorstand.
Das Kuratorium
Fachliches Wissen und persönliches Engagement für Inklusion
Das Kuratorium der Lebenshilfe Stiftung besteht aus sieben Personen. Alle arbeiten ehrenamtlich. Das heißt: Sie bekommen kein Geld für ihre Arbeit. Die Mitglieder haben unterschiedliches Wissen und viele Erfahrungen. Sie kommen aus verschiedenen Fachbereichen. Das hilft der Stiftung sehr.
Sie sagen:

Vorsitzender, Rechtsanwalt
Die Lebenshilfe Frankfurt am Main e. V. hilft seit vielen Jahren Menschen mit Unterstützungsbedarf und kognitiven Beeinträchtigungen und ihren Familien. Im Jahr 2001 hat mein Vater die Stiftung gegründet. Ich bin stolz, dieses Engagement weiterführen zu dürfen.
Darüber hinaus unterstützt die Stiftung auch den Verein der Lebenshilfe Frankfurt. Die Stiftung unterstützt neue und bestehende Projekte. Diese Projekte sind wichtig und verdienen Hilfe.
Ich arbeite gern im Kuratorium mit. Ich bringe meinen persönlichen Beitrag ein. Das mache ich mit Überzeugung. So wie viele andere Unterstützer der Lebenshilfe.
Und davon braucht es noch mehr.
Weitere Informationen folgen in Kürze.

Vorständin der Lebenshilfe Frankfurt
Verein und gemeinnützige Gesellschaften
Mir ist wichtig, dass Menschen mit Beeinträchtigungen gute und bezahlbare Wohnungen finden.
Sie sollen selbst entscheiden, wie und wo sie wohnen möchten.
Darum engagiere ich mich bei der Lebenshilfe Stiftung Frankfurt.
Ich bin geschäftsführende Vorständin des Vereins und der gemeinnützigen Gesellschaften.
Ich trage Verantwortung für die Lebenshilfe Frankfurt.
Ich kenne die Arbeit in der Eingliederungshilfe aus der Praxis.
Ich kenne auch die sozialpolitischen Diskussionen.
Ich habe Erfahrung mit Bau-Projekten.
Ich weiß, wie politische Arbeit funktioniert.
Dieses Wissen hilft mir, die Arbeit der Stiftung zu unterstützen.
Weitere Informationen folgen in Kürze.

Bankkaufmann und Jurist, seit 2015 im Ruhestand
Selbstbestimmt zu wohnen ist wichtig für die Lebensqualität.
Das gilt auch für Menschen mit Unterstützungsbedarf und Beeinträchtigungen.
In Frankfurt ist Wohnraum oft knapp und teuer.
Die Lebenshilfe Stiftung hilft dabei, Wohnen auch für Menschen mit weniger Geld möglich zu machen.
Das Vermögen der Stiftung entstand durch gute Netzwerkarbeit.
Dazu möchte ich auch in Zukunft beitragen.
Ich arbeite seit rund 15 Jahren ehrenamtlich für die Lebenshilfe.
In Frankfurt sowie auf Landes- und Bundesebene.
Ich kenne:
Ich spreche regelmäßig mit Selbstvertreterinnen und Selbstvertretern.
Darum weiß ich gut, was für die Klientinnen und Klienten wirklich wichtig ist.

Ingenieurin
Im Jahr 1998 wurde meine Tochter geboren. Sie hat Down-Syndrom.
Seitdem liegt mir eine Sache ganz besonders am Herzen: Menschen mit Behinderung sollen überall dazugehören.
Dafür setze ich mich mit meiner ganzen Kraft ein.
Ich engagiere mich seit vielen Jahren im Elternverein der Lebenshilfe Frankfurt.
Ich kenne die Bedürfnisse von Betroffenen aus erster Hand.
Ich verbinde mein Wissen als Mutter mit meinem Beruf.
Ich bin Ingenieurin und arbeite im Bereich Bauphysik und im sozialen Wohnungsbau.
Mein Fachwissen hilft mir dabei, barrierefreies Wohnen zu planen und in die Tat umzusetzen.
Außerdem bin ich in Frankfurt gut vernetzt und habe viel Erfahrung in der Arbeit mit Gremien und Vereinen.
Mein Ziel im Kuratorium ist es, Brücken zu bauen zwischen
Mein Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung dauerhaft zu verbessern.

Aufsichtsratsvorsitzender der Lebenshilfe Frankfurt am Main
Verwaltung
Die Verwaltung der Appartementhäuser wird vom Verein der Lebenshilfe Frankfurt unterstützt.
Ihr Ansprechpartner ist Jan Wehrmann.
Die Bürozeit ist Dienstags von 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr.
Kontakt
Telefon: 069 / 174 892 513
E-Mail: info@lhs-frankfurt.de
Hintergrund
Eine Stiftung ist ein besonderer Ausdruck bürgerschaftlichen sozialen Engagements. Die öffentliche Hand kann nie alle Gemeinschaftsaufgaben und notwendigen Entwicklungen bewältigen. Deshalb haben private bürgerschaftliche Initiativen einen hohen Stellenwert für die Gesellschaft.
Die Erträge aus dem Stiftungskapital können genutzt werden, um Personen oder Projekte finanziell zu unterstützen. Das Besondere der Stiftung: Das Stiftungskapital bleibt immer erhalten und darf nicht aufgebraucht werden. Der Stiftungszweck und die Aufgaben des Vorstandes und des Stiftungsrates, des Kuratoriums, sind in der Satzung der Stiftung Lebenshilfe Frankfurt festgehalten.
Alle Aktivitäten der Stiftung werden aus Zinserträgen und privaten Zuwendungen finanziert und fließen direkt in die Projektförderung. Wie der Verein Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V. benötigt auch die Lebenshilfe Stiftung Frankfurt Ihre Unterstützung, um weiterhin zukunftssichernd für den ihr anvertrauten Personenkreis wirken zu können. Jede Spende, auch ein kleiner Betrag, kann dazu beitragen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe!