Digitale Broschüre

Gemeinsam für Teilhabe

Jahresbericht 2025

Unsere Arbeit – unser Fokus

Atelier Goldstein und Goldstein Akademie

Verlässliche Angebote und Unterstützung für Nutzer*innen gestalten

Das Jahr 2025 war für das Atelier Goldstein sehr wichtig. Die Künstler*innen schufen viele neue Kunstwerke und nahmen an verschiedenen Ausstellungen und Kooperationen teil. Sie präsentierten ihre Arbeiten auch auf großen Kunstmessen wie der Art Düsseldorf und der Art Basel Paris. Dadurch wurden sie in Deutschland und im Ausland bekannter.

Auch die Öffentlichkeit interessierte sich immer mehr für das Atelier: Viele Medien berichteten über die Arbeit der Künstler*innen. Außerdem waren die Führungen sehr gefragt. Im Jahr 2025 fanden insgesamt 50 Führungen statt. Zu den Besucher*innen gehörten auch Sammler*innen, Kurator*innen, Studierende und viele Schulklassen.

Künstler*innen und ihre Erfolge
Im Atelier Goldstein arbeiten 16 Künstler*innen. Die Künstler*innen unternahmen 2025 besondere Reisen. Auf diesen Reisen bekamen sie viele neue Ideen für ihre Kunst.

Ein besonderes Ereignis 2025 war: Eine große Einzelausstellung von Julia Krause-Harder auf der Art Basel Paris, einer der wichtigsten Kunstmessen der Welt.

Die Künstler*innen stellten ihre Werke außerdem in mehreren Museen und Galerien aus, zum Beispiel:

  • Grand Palais, Paris
  • L’Atlas – galerie des mondes, Paris
  • Musée Visionnaire, Zürich
  • kunst galerie fürth
  • Historisches Museum Frankfurt

Filmprojekt „Kosmopoliten“
Ende Mai 2025 begannen unter der Regie von Heidi Specogna und Thomas Riedelsheimer die Dreharbeiten zu einem Kinofilm. Das Filmteam war häufig im Atelier – bei Eröffnungen, im Alltag und auf Reisen mit den Künstler*innen.

Sie begleiteten unter anderem Julius Bockelt auf die Zugspitze, Julia Krause-Harder aufs Matterhorn sowie verschiedene Künstler*innen nach Paris zu Ausstellungen und zur Art Basel Paris.

Die Dreharbeiten laufen voraussichtlich bis Ende 2026; der Kinostart ist für 2027 geplant.

Goldstein Akademie
Die Zusammenarbeit mit der integrierten Gesamtschule IGS Nordend wurde 2025 fortgesetzt. Insgesamt besuchten rund 200 Schüler*innen das Atelier und arbeiteten anschließend drei Monate lang gemeinsam mit Julia Krause-Harder, Julius Bockelt, Markus Schmitz und Franz von Saalfeld an eigenen Kunstprojekten. Den Abschluss bildete jeweils eine große Ausstellung.

Die Bockelt-Box, ein Unterrichtsprojekt von Julius Bockelt, wird bereits an mehreren Schulen eingesetzt und soll 2026 noch mehr Einrichtungen erreichen.

Goldstein Galerie
Die Goldstein Galerie in der Schweizer Straße in Frankfurt zeigt seit Anfang 2025 überwiegend Werke der Atelier-Goldstein-Künstler*innen. Im Jahr 2025 präsentierte sie fünf Einzelausstellungen sowie eine Gruppenausstellung. Auch 2026 wird die Galerie diese Ausstellungsreihe fortsetzen.

Erweiterungsbau
Das Atelier Goldstein bekommt mehr Platz. Dafür wird das bestehende Gebäude im Mittleren Hasenpfad erweitert. Der neue Gebäudeteil bietet den Künstler*innen bessere Möglichkeiten zum Arbeiten.

Die Bauarbeiten haben im Oktober 2024 begonnen. Im Jahr 2025 wurden die wichtigsten Bauabschnitte abgeschlossen. Wenn alles nach Plan läuft, werden die neuen Räume im September 2026 bezogen.

Wirtschaftliche Stabilität sichern

Das Atelier Goldstein und die Goldstein Akademie bekommen Geld von verschiedenen Stellen. Dieses Geld wird für wichtige Aufgaben gebraucht: für die Kunstassistenz, die pädagogische Begleitung und die Vermarktung der Kunst.

Zu den Geldgeber*innen gehören:

  • der LWV
  • die Stadt Frankfurt
  • Aktion Mensch
  • die Friederichs Stiftung
  • Einnahmen aus Kunstverkäufen
  • Spenden und Fundraising

Durch diese Unterstützung können die Künstler*innen gut arbeiten und bekommen die Hilfe, die sie brauchen.

Besonders wichtig ist die gute Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Frankfurt. Diese Zusammenarbeit besteht schon seit zehn Jahren und unterstützt das Atelier zuverlässig.

Mitarbeitenden gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit bieten

Die Mitarbeiter*innen im Atelier Goldstein arbeiten schon viele Jahre im gleichen Team zusammen. Die Zusammenarbeit läuft gut. Ein wichtiger Grund dafür sind gute Rahmenbedingungen:

  • Offene Kommunikation:
    Alle werden in wichtige Entscheidungen einbezogen.
  • Flexible Arbeitszeiten:
    Jede Person kann ihre Arbeitszeiten anpassen.
  • Selbstständiges Arbeiten:
    Alle übernehmen Verantwortung für ihre eigenen Aufgaben.
  • Wertschätzung:
    Die Arbeit der Mitarbeitenden wird gesehen und gelobt.
  • Gute Atmosphäre:
    Das Team geht respektvoll miteinander um.

Ehrenamtliche Mitarbeitende
Seit mehreren Jahren unterstützen rund zwölf Ehrenamtliche das Atelier Goldstein. Sie helfen in ihrer Freizeit und erhalten dafür keine Vergütung. Ihre Unterstützung umfasst unterschiedliche Bereiche wie die Keramikarbeit mit Ton, hauswirtschaftliche Tätigkeiten, das Kochen sowie die Aufsicht bei Ausstellungen und Veranstaltungen.