Unsere Arbeit – unser Fokus
Frühförderung
Verlässliche Angebote und Unterstützung für Nutzer*innen gestalten
Im Jahr 2025 unterstützten die drei Frühförder- und Beratungsstellen der Lebenshilfe Frankfurt insgesamt 585 Kinder und ihre Familien. Im Jahr 2025 gab es 204 neue Anfragen. Im Jahr 2024 waren es 194 Anfragen. Die Anzahl der Anfragen blieb also fast gleich.
Die Mitarbeiter*innen der Frühförder- und Beratungsstellen entwickeln neue Angebote. So können sie die Familien bestmöglich unterstützen.
Im Jahr 2025 wurde das Frühförderangebot erweitert. Neben der mobilen Frühförderung zu Hause und dem Angebot in den Frühförderstellen gibt es nun auch Frühförderung in der Kita.
Das Ziel ist: Die Kinder sollen die Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Der Zugang zur Frühförderung soll für Familien einfach und offen sein.
Alle neuen Mitarbeiter*innen haben eine Marte-Meo-Schulung gemacht. Marte Meo ist eine Methode, bei der kurze Videos helfen zu zeigen, wie Menschen besser miteinander sprechen, lernen und sich verstehen können. Dafür werden Alltagssituationen zwischen Klient*innen und ihren Angehörigen kurz gefilmt. Die Mitarbeiter*innen sind jetzt sogenannte „Marte Meo Practitioner“.
Einige Mitarbeiter*innen haben zusätzlich die Schulung zur „Marte Meo Therapeutin“, zum „Marte Meo Therapeuten“ oder zur Kolleg*innen-Beratung abgeschlossen. Weil alle nach Marte Meo arbeiten, wurde die Frühförderung im Jahr 2025 als „Marte Meo Frühförderstelle“ zertifiziert. Darauf sind wir bei der Lebenshilfe Frankfurt sehr stolz.
Was war besonders schwierig im Jahr 2025?
Im Januar 2025 trat eine neue Landesrahmenvereinbarung in Hessen in Kraft.
Diese Vereinbarung wurde nach langen Gesprächen beschlossen. Die neuen Regeln waren für alle Mitarbeiter*innen herausfordernd umzusetzen.
Es gab viele neue Formulare. Diese Formulare mussten zuerst in das bestehende System eingearbeitet werden. Außerdem gab es neue Arbeitsabläufe. An diese mussten sich alle Mitarbeiter*innen erst gewöhnen.
Wirtschaftliche Stabilität sichern
Die Frühförderung der Lebenshilfe Frankfurt bekommt Geld von der Stadt Frankfurt.
Die Stadt bezahlt die Leistungen der Frühförderung für die Familien. Die Stadt ist der sogenannte „Leistungsträger“.
Das Geld reicht aber nicht aus, um alle Kosten zu bezahlen. Deshalb hat die Lebenshilfe Frankfurt die Stadt Ende 2023 zu Gesprächen eingeladen. Ziel der Gespräche ist: Die Frühförder- und Beratungsstellen sollen genug Geld für ihre Arbeit bekommen. Diese Gespräche nennt man Entgeltverhandlungen.
Die Verhandlungen sind schwierig und dauern lange. In einigen Punkten gab es bereits eine Einigung mit der Stadt. Es gibt aber noch offene Fragen. Deshalb dauern die Verhandlungen weiterhin an.
Mitarbeitenden gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit bieten
Die Arbeit in der Frühförderung ist anspruchsvoll. Das bedeutet: Die Arbeit ist nicht leicht. Sie braucht viel Wissen und Erfahrung. Deshalb nehmen alle Mitarbeiter*innen regelmäßig an Schulungen und Weiterbildungen teil.
Im Jahr 2025 gab es eine Schulung zum Thema Gewaltschutz. Allen Menschen soll es gut gehen. Niemand soll Gewalt erleben.
Im Jahr 2025 gab es einige Veränderungen in den Teams der Frühförderung. Manche Mitarbeiter*innen haben den Job gewechselt. Werdende Mütter gingen in Mutterschutz und Elternzeit. Die Leitung konnte die offenen Stellen gut wieder besetzen. Es kamen neue engagierte Mitarbeiter*innen dazu. Auch einige Mitarbeiter*innen kehrten aus der Elternzeit zurück.