Einleitung
Vorwort
Auf dem Weg - Gemeinsam für Teilhabe
Liebe Leserinnen und Leser,
das Jahr 2025 war ein wichtiges Jahr für die Lebenshilfe Frankfurt. Wir haben viel geschafft. Wir haben neue Projekte begonnen und unsere Arbeit weiter verbessert.
Ein wichtiges Ziel war: Die Lebenshilfe soll finanziell stabil bleiben.
Ein anderes Ziel war: Unsere Angebote sollen gut und verlässlich sein.
Dabei steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Wir wollen eine inklusive Gesellschaft. Das bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Menschen mit Beeinträchtigungen entscheiden selbst, wie sie leben und wohnen möchten.
Sie bekommen gute Unterstützung.
Das ist ihr Recht. Dafür arbeiten wir – gemeinsam für Teilhabe.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für uns: Mitbestimmung.
Menschen mit Beeinträchtigungen sprechen in der Lebenshilfe Frankfurt für sich selbst.
Der Selbstvertreter-Rat sagt klar, was wichtig ist, und gestaltet mit.
Denn: Wer Experte für sich selbst ist, weiß am besten, was gebraucht wird.
Es gibt große Herausforderungen.
In der Eingliederungshilfe geht es oft um Geld.
Das führt manchmal dazu, dass wichtige Angebote nicht weiterentwickelt werden.
Oder dass Menschen zu wenig beteiligt werden. Das finden wir falsch.
Denn wenn an Unterstützung gespart wird, dann wird an Teilhabe gespart.
Und das widerspricht der UN-Behindertenrechtskonvention.
Darum sagen wir deutlich:
An Menschen darf nicht gespart werden.
Und es darf nicht über Menschen entschieden werden, ohne echte Beteiligung.
Wir setzen uns ein für:
- echte Mitbestimmung,
- verlässliche Unterstützung,
- sichere Finanzierung,
- solide Rahmenbedingungen
- und eine Politik, die erkennt: Teilhabe ist gut für alle.
Im Jahresbericht 2025 zeigen wir, wie wir diesen Weg weitergehen: mit Mut, klaren Worten und dem Ziel, dass Inklusion normal wird – jeden Tag.
Eine inklusive Gesellschaft verändert nicht nur das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie macht uns alle stärker.
Jens Pössel, Aufsichtsratsvorsitzender Dominque Deneu, Vorständin Björn Schneider, Selbstvertreter-Rat