Volker Liedtke-Bösl

Lebenshilfe Frankfurt - Volker Liedtke-Bösl

Stationen

Volker Liedtke-Bösl

Geschäftsführender Vorstand der Lebenshilfe Frankfurt am Main e. V.
und der Lebenshilfe Frankfurt am Main gGmbH

Seit 2013 sorgt Volker Liedtke-Bösl (geboren 1967) für die Weiterentwicklung der Lebenshilfe Frankfurt am Main. Der geschäftsführende Vorstand verfolgt dabei zwei Ziele: Eines davon ist eine offene Stadtgesellschaft. Dafür entwickelt die Lebenshilfe Frankfurt neue inklusive Formen, die zeigen, wie ein Miteinander von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung möglich ist.

Sein zweites Ziel ist es, die Lebensqualität von Menschen mit schweren Behinderungen und kognitiven Einschränkungen zu verbessern. Sie sollen zukünftig selbst bestimmen können, wie und mit wem sie wohnen und wie sie leben. Dafür brauchen sie verschiedene Angebote und Wahlmöglichkeiten. Ein großer Schritt auf diesem Weg war 2017 die Gründung des Bereiches „Intensiv und Inklusiv Betreutes Wohnen“. Der nächste Schritt ist der Bau einer Tagesförderstätte 2020/2021.

1987 hat Liedtke-Bösl als Zivildienstleister bei der Lebenshilfe Kaiserslautern die Soziale Arbeit kennengelernt. Und blieb dabei: zuerst direkt im Dienst für Menschen, dann im Management und zuletzt als stellvertretender Geschäftsführer. In allen Bereichen konnte er neue Projekte erfolgreich umsetzen, seien es neue Wohnformen für Menschen mit Behinderung oder die Gründung von drei Integrationsbetrieben, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten.

Damit solche Entwicklungsprozesse funktionieren, braucht man verschiedene Perspektiven und Erfahrung. Die notwendigen Voraussetzungen bringt Liedtke-Bösl mit: 20 Jahre Leitungsverantwortung und interdisziplinäre Kompetenz als Betriebswirt, als Erzieher, als Qualitätsmanager, als ausgebildeter Maschinenschlosser und nicht zuletzt als Vater. Volker Liedtke-Bösl ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

„Die größte Herausforderung unserer Zukunft ist der gesellschaftliche Umgang mit Unterschieden. Wir müssen lernen, auf unterschiedliche Fähigkeiten einzugehen und wir müssen den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Der Markt allein wird den Inklusionsgedanken nicht voranbringen. Umso wichtiger ist es, dass wir früh gemeinsame Orte der Begegnung schaffen. Orte die attraktiv sind – für Kinder mit Behinderung genauso wie für Kinder ohne Behinderung und ihre Eltern und Angehörigen. So einen Ort wollen wir auf Gut Hausen schaffen!“

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Stand 27.02.2019