Björn Schneider war im Hessischen Landtag eingeladen – zum Thema Corona
Björn Schneider vom Selbstvertreter-Rat der Lebenshilfe Frankfurt war am 26. Februar im „Hessischen Landtag“ eingeladen.
Der Hessische Landtag ist in Wiesbaden.
Im „Landtag“ treffen sich die gewählten Politikerinnen und Politiker von Hessen. Sie machen Politik für die Menschen in Hessen,
Die Politikerinnen und Politiker diskutieren und entscheiden über wichtige Fragen.
Eine wichtige Frage, die die Politikerinnen und Politiker im Moment diskutieren ist:
"War das, was wir während Corona entschieden haben alles richtig?"
"Was können wir besser machen, falls nochmal eine Pandemie kommt?"
Wir erinnern uns:
Viele Menschen mussten während Corona zuhause bleiben.
Das war wichtig, damit sich nicht so viele Menschen gleichzeitig mit Corona anstecken.
Für viele Menschen war es nicht einfach zuhause bleiben zu müssen.
Für Menschen mit Beeinträchtigung war das auch nicht leicht.
Für Menschen mit Beeinträchtigung in besonderen Wohnformen war es besonders schwer.
Deshalb hat der Landtag die Lebenshilfe eingeladen mitzureden!
Björn Schneider ist als Selbstvertreter nach Wiesbaden zum Landtag gefahren.
Zusammen mit Alexander Hagen vom Landesverband der Lebenshilfe Hessen.

Björn und Alexander haben einen Vortrag gehalten.
Die Politikerinnen und Politiker haben zugehört.
Alex und Björn haben gesagt:
Danke, dass wir eingeladen wurden und für Menschen mit Behinderung sprechen können.
Sie haben auch gesagt:
Wir wollen nicht alles kritisieren, was in der Corona Pandemie entschieden wurde.
Aber sie haben auch gesagt:
Menschen mit Beeinträchtigung wurden nicht genug berücksichtigt.
In der Corona Pandemie gab es jeden Tag neue Infos.
Die Infos waren wichtig!
Es wurde erklärt, wie man sich verhalten muss.
Und es wurde auch erklärt, warum man aufpassen muss.
Manche Menschen konnten die neuen Infos gut verstehen.
Aber nicht alle Menschen konnten das gut verstehen.
Viele Menschen mit Beeinträchtigung konnten nicht gut verstehen, warum sie zuhause bleiben müssen.
Viele Menschen mit Beeinträchtigung konnten nicht gut verstehen, warum sie Maske tragen müssen. Oder warum sie unbedingt ge-impft werden müssen.
Es gab zu wenig Infos in Einfacher Sprache.
Das haben Björn Schneider und Alexander Hagen den Politikerinnen und Politikern gesagt.
Und sie haben noch vieles mehr gesagt.
Sie haben für die „Perspektive“ von Menschen mit Beeinträchtigung gesprochen.
Man kann auch sagen, für den „Blick“ von Menschen mit Beeinträchtigung.
Danach haben die Politikerinnen und Politiker von allen Parteien noch Fragen gestellt.
Björn und Alexander haben die Fragen beantwortet.
Björn und Alexander waren als Experten eingeladen.
Experten für den Blick von Menschen mit Beeinträchtigung in der Pandemie.

Es waren auch noch andere Expertinnen und Experten da.
Zum Beispiel ein Schülersprecher und eine Psychologin.
Sie haben für den Blick von Schülerinnen und Schülern in der Pandemie gesprochen.
Und für den Blick von Menschen mit psychischen Krankheiten.
Björn Schneider und Alexander Hagen waren beide sehr zufrieden.
Sie haben sich für Menschen mit Beeinträchtigung in der Corona-Zeit stark gemacht!
Sie haben gesagt, was schwierig war für Menschen mit Beeinträchtigung in der Corona-Zeit.
Und sie haben gesagt, was man besser machen kann in der Zukunft.