Gegen das Vergessen - Unsere Gedenkaktion am 24. Januar
Auch in diesem Jahr hat der Selbstvertreterrat den Opfern der NS-"Euthanasie"-Morde gedacht.
Es war bereits das fünfte Mal.
Seit fünf Jahren laden wir Menschen aus Frankfurt und Umgebung ein, mit uns zum Gräberfeld auf dem Hauptfriedhof zu gehen.
Auch dieses Mal haben wir wieder die Grabsteine geschrubbt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben von uns Bürsten bekommen.
Mit den Bürsten haben wir die Grabplatten vom Moos befreit.
Die Aktion war "symbolisch" gemeint.
Was das bedeutet, hat der Selbstvertreter Björn Schneider in seiner Rede am Gräberfeld erklärt.
Ihr könnt seine Rede lesen, wenn ihr hier klickt.
Auch Juan Ponce und Robert Zauner aus dem Selbstvertreterrat haben tolle Reden gehalten.
Juans Rede könnt ihr hier lesen.
Robertos Rede findet ihr hier.
Nach den Reden wurde gebürstet.
Und nach dem Bürsten wurden Kerzen aufgestellt.
Circa 40 Menschen sind gekommen und haben mitgemacht.
Hier ein paar Bilder von unserer Aktion:







Wir danken allen, die gekommen sind ganz herzlich!
*Nachtrag von Björn Schneider zu diesem Text:
Die Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter erinnern an einen wichtigen Satz aus dem Grundgesetz:
Die Würde des Menschen ist unantastbar
Dieser Satz gilt für alle Menschen.
Auch für Menschen mit Beeinträchtigung und Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Für die Selbstvertretung ist dieser Satz heute besonders wichtig.
Denn auch heute erleben viele Menschen Ausgrenzung, Benachteiligung und Diskriminierung.
Die Selbstvertretung setzt sich ein, dass die Würde von allen Menschen geachtet wird und das niemand ausgeschlossen wird.