Jens Pössel (Vorsitzender)
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt (Motivation):
Ich setze mich schon seit meiner Jugend für die Verwirklichung von Menschenrechten ein und habe dies in ganz unterschiedlichen privaten und beruflichen Kontexten getan. Als im Jahr 2017 dann unser Sohn mit einem sehr seltenen Glykolysierungsdefekt auf die Welt kam, bekam mein Engagement ganz plötzlich auch eine sehr individuelle zusätzliche Dimension. Die Lebenshilfe ist mit ihrer Vision und Mission ein toller Verein, in dem die Verwirklichung von Menschenrechten noch einmal eine ganz besondere praktische Bedeutung erhält. Die Arbeit des Vereins ist enorm wichtig für die Förderung von Inklusion in unserer Gesellschaft und ich freue mich, diese Arbeit mitgestalten zu dürfen.
Mein Anliegen im Aufsichtsrat:
Ich setze mich im Aufsichtsrat für das Einbringen der Belange der Kindereinrichtungen ein. Im Übrigen bin ich aber auch an allen Themen der strategischen Ausrichtung des Vereins interessiert.
Hannes Ackfeld
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt (Motivation):
Text folgt.
Mein Anliegen im Aufsichtsrat:
Text folgt.
Fatma Atay
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt (Motivation):
Seit 2005 bin ich durch meine beiden Söhne, die vom frühkindlichen Autismus betroffen sind, eng mit der Lebenshilfe Frankfurt verbunden. In dieser Zeit habe ich nicht nur von den vielfältigen Unterstützungsangeboten profitiert, sondern auch den Austausch mit anderen Familien sehr geschätzt. Gleichzeitig konnte ich mich immer wieder ehrenamtlich einbringen. Ohne es zunächst bewusst anzustreben, wurde ich im Laufe der Jahre zunehmend eine Ansprechpartnerin für Familien mit Migrationsgeschichte. Daraus hat sich für mich die Aufgabe entwickelt, die Bedürfnisse dieser Familien stärker in den Fokus zu rücken und zu einem kultursensiblen, respektvollen Miteinander beizutragen.
Mein Anliegen im Aufsichtsrat:
Ich möchte eine neue Perspektive einbringen, die unter anderem die Stärkung von Familien mit Migrationsgeschichte unterstützt. Darüber hinaus ist mir die Sensibilisierung für kultursensible Betreuung, Wohnen und Pflege sehr wichtig. Insbesondere möchte ich meine Perspektive zum Aufbau von Selbsthilfe-Gruppen weitergeben, in denen sich unterschiedliche Kulturen begegnen, austauschen und voneinander lernen können.
Hans-Martin Aurich
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt (Motivation):
Anfang 2014 war ich auf der Suche nach einem ungenutzten Gewächshaus "mit Potential". Durch glückliche Umstände kam ich auf Gut Hausen mit der Lebenshilfe in Kontakt und darf seither das "Glashaus" nutzen, erhalten und entwickeln. In den vergangenen 10 Jahren lernte ich dadurch nicht nur den Umgang mit Lichtwurzeln, Jiaogulan und anderen Heilkräutern, sondern verstand mehr und mehr die Anliegen der Lebenshilfe. Inzwischen ist die Zeit reif für eine stabile Brücke zwischen Menschenliebe und Naturverbundenheit. Hier kann ich sicher einiges anregen und umsetzen helfen.
Meine beiden Geschwister haben je ein behindertes Kind und meine damalige Kirchengemeinde in Ost-Berlin unterhielt intensive Kontakte zum Ulmenhof, einer großen Behinderteneinrichtung in unserer Nähe. D.h. seit meinen Kindertagen waren Menschen mit Behinderungen ein normaler Bestandteil meiner Alltagserfahrungen. Im Aufsichtsrat werde ich noch viel Neues über die Perspektive behinderter Menschen und deren Familien lernen dürfen. Darauf und auf ein inspirierendes Team freue ich mich sehr.
Mein Anliegen im Aufsichtsrat:
Text folgt.
Miriam Dahlke
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt (Motivation):
Nicht nur als Politikerin ist mir eine Gesellschaft sehr wichtig, in der Menschen mit Behinderung nicht diskriminiert werden. Alle sollen die gleichen Chancen und Rechte haben. Die Lebenshilfe Frankfurt ist ein toller Verein, und die Menschen, die für die Lebenshilfe arbeiten, setzen sich jeden Tag für dieses Ziel ein. Das möchte ich mit meinen Fähigkeiten und Erfahrungen unterstützen.
Mein Anliegen im Aufsichtsrat:
Als Betriebswirtin habe ich einen besonderen Blick auf die Zahlen und die wirtschaftliche Lage des Vereins. Außerdem ist mir die Entwicklung des wunderschönen Gut Hausen ein Anliegen – eine grüne Oase in der oft heißen, lauten Stadt.
Wiltrud Enders
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt (Motivation):
Mitglied seit 1980. Motivation: Freizeit und Spielenachmittag für meine damals 8-jährige behinderte Tochter.
Außerdem der Mütterkreis, der bis heute besteht.
Mein Anliegen im Aufsichtsrat:
Patronat Christine-Heuser-Haus, ansonsten kein besonderer Aufgabenkreis
Britta Jung
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt (Motivation):
Lange bin ich mit meiner Tochter immer nur zur Logopädie ins Forum zu Frau Andersen gefahren und irgendwann dachte ich, es wird Zeit sich zu engagieren. Motivation ist sicherlich größtenteils meine Tochter.
Mein Anliegen im Aufsichtsrat:
Ich versuche meine Sicht aus dem Blickwinkel einer selbst betroffenen Familie in die Arbeit des Aufsichtsrates einzubringen. Es ist wichtig auch auf Menschen zu schauen, die besonders stark beeinträchtigt sind. Und immer zu hinterfragen, ob es für die betroffenen Familien und Menschen mit Behinderung so gut ist oder Veränderung braucht.
Patronate:
Bau einer Tagesförderstätte, Weiterentwicklung Gut Hausen, AG Markenkern, AG Weiterentwicklung LH allgemein, Inklusives Wohnen, strukturelle Themen
Stefan Kneisel
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt (Motivation):
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt begann 2009 mit dem Einzug meiner Tochter Chiara (geb.1991) in die „Alte Mühle“. Chiara war eine der ersten Bewohner*innen der neu geschaffenen Lebenshilfe-Wohngemeinschaften. Meine Tochter hat frühkindlichen Autismus.
Mein 2006 geborener Sohn Mathieu hat das Down-Syndrom. Er bekommt von der Lebenshilfe vielfältige Unterstützung. Besonders am Herzen liegt uns als Eltern die Umsetzung von Inklusion, das heißt die Teilhabe an allen Lebensbereichen: in der Schule, in der Freizeit, im zukünftigen Arbeitsleben.
Seit 2013 bin ich ehrenamtlich im Aufsichtsrat der Lebenshilfe Frankfurt tätig und habe die Patenschaften für das renommierte Künstleratelier Goldstein und die Alte Mühle als besonderer Wohnform übernommen. Seit 2024 bin ich zusätzlich im Vorstand des Lebenshilfe Landesverband Hessen engagiert.
Der Grund für mein Engagement ist mein soziales Verantwortungsbewusstsein und die Möglichkeit, Normalität und gesellschaftliche Akzeptanz für Menschen mit Beeinträchtigung zu schaffen.
Mein Anliegen im Aufsichtsrat:
Mein besonderes Augenmerk gilt der Wohnstätte Alte Mühle und dem renommierten Künstler-Atelier Goldstein der Lebenshilfe Frankfurt.
Julia Reister
Mein Weg zur Lebenshilfe Frankfurt (Motivation):
2007 wurde mein Sohn mit Down-Syndrom geboren. Über ein zufälliges Treffen kam ich zur Selbsthilfegruppe Aufbruch 21, die sich bei der Lebenshilfe traf. Dort begannen wir auch die Frühförderung.
Besonders beeindruckt war ich von der später entstehenden Selbsthilfegruppe der Eltern aus der nun das Projekt WIR entstanden ist. Dort trifft man Eltern von „Kindern“ aller Altersstufen und kann von den Erfahrungen der anderen lernen. Das finde ich sehr hilfreich.
Mein Anliegen im Aufsichtsrat:
Ich versuche den Blickwinkel der Menschen, die wir vertreten, in den Focus zu rücken.
Patronate: Freizeit und Reisen, Ambulante Familienhilfe
Arbeitsgruppen: Markenbildung, Wohnen und Planung der Tagesförderstätte