Elternvereinigung

Ende der fünfziger Jahre trafen sich im Garten von Christine Heuser - an der alten Enkheimer Mühle - Mütter geistig behinderter Kinder zum Austausch.

Daraus entstand 1961 die Elternvereinigung Lebenshilfe Frankfurt am Main e. V. Die Eltern beschäftigten sich intensiv mit dem Thema geistige Behinderung und nahmen die Förderung ihrer Kinder und deren Freizeitgestaltung selbst in die Hand. Über viele Jahre organisierten sie Spielgruppen, gemeinsame Urlaubsreisen, Gesprächskreise und Vortragsabende.

Später holten sie sich professionelle Unterstützung und bauten so nach und nach die Bereiche Freizeit (1977), Frühförderung (1982), Familienentlastende Dienste, heute Ambulante Familienhilfe (1989), Kindertageseinrichtungen (1991), ambulant betreutes Wohnen (1992) und die erste Wohnstätte der Lebenshilfe, das Christine Heuser-Haus (1995), auf.

Noch heute gestalten Eltern und Angehörige die Lebenshilfe unter anderem in Spiel- und Gesprächskreisen, als Vereins- oder Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich Tätige entscheidend mit.

 
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