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Lebenshilfe Frankfurt - News

Wahrnehmungs-Parcours beim Selbsthilfe-Festival im Günthersburgpark


„WIR“ informierte an einem Stand über den Aufbau der Selbsthilfe in der Lebenshilfe. Unser Projekt „Koordination Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe“ war verantwortlich für den Wahrnehmungs-Parcours. Dafür bauten wir insgesamt 5 Stationen zur Sinneserfahrung auf. Die Wiese wurde als Bälle-Parcours genutzt, den es blind bzw. mit verbundenen Augen zu erforschen galt. Andere Stationen, wie zum Beispiel ein Hör-Memory-Spiel, fanden Platz auf kleinen Bistro-Tischen. Die Besucher des Festivals probierten neugierig aus, wie es sich anfühlt, wenn nicht alle Sinne uneingeschränkt zu nutzen sind.
Wir sind immer wieder erstaunt, dass dieses Angebot junge wie ältere Menschen gleichermaßen anspricht. Die Rückmeldungen über die gemachten Erfahrungen sind beindruckend und sehr positiv. Ein Mann deutete auf sein Hörgerät und freute sich darüber, dass auch eine Übung dem Nicht-Hören gewidmet war. „Sie als Lebenshilfe versetzen unsere Mitmenschen in meine Lebenssituation - vielleicht sprechen die Menschen nach dieser Erfahrung langsamer und deutlicher mit mir.“
Unser HelferInnen-Team rund um den Sinnes-Parcours bestand aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Wir fanden es besonders schön, dass zwei junge Männer aus Afghanistan unser Team tatkräftig unterstützen. Sie kannten unser Angebot von der Veranstaltung im Juni, an der sie den Wahrnehmungs-Parcours selbst durchliefen. Wir hingegen nutzten die Veranstaltung im Sinne von Inklusion und erklärten ihnen das deutsche System von Selbsthilfegruppen, was sie aus ihrem Heimatland nicht kennen.
So entwickelte sich aus dem Nachmittag nicht nur für die Besucher, sondern für uns Alle eine Win-Win-Situation.

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