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Lebenshilfe Frankfurt - News

Schulpraktikum in der Integrativen Krabbelstube Gellertstraße


Noah H. ist mittlerweile 15 Jahre alt. Er besuchte als Kleinkind die Integrative Krabbelstube der Gellertstraße. Für sein dreiwöchiges Schulpraktikum hat er sich die Krabbelstube ausgesucht. Er wollte mal in die Arbeit mit Kindern hineinschnuppern. Ganz gezielt wollte Noah wissen, wie sich ein Tag in der Krabbelstube gestaltet, wie man mit Kindern arbeitet, die noch nicht reden können.
Eine Erzieherin kannte Noah noch aus seiner Krabbelstubenzeit. Noah erzählte, dass es ein cooles Gefühl sei, dass er sich noch an manche Dinge seiner Krabbelstubenzeit erinnere, wie das Bällchenbad, den Sandkasten und die Turnhalle, zu der die Gruppe einmal wöchentlich geht. Auch dass die Eltern damals für die Kinder gekocht haben, war noch in seiner Erinnerung. Dies hat sich mittlerweile geändert.
Noah fand es richtig gut, dass die Kinder innerhalb seines Praktikums immer mehr auf ihn zukamen, ihn akzeptierten und mit ihm spielen wollten. Als Krabbelstubenkind war seine große Vorliebe, Häuser zu bauen. Das hat er auch jetzt mit den Kindern gerne gemacht.

Bei dem Interview am Ende seines Praktikums antwortete Noah auf die Frage, wie die drei Wochen waren und wie es ihm gefallen hatte: „Es war ein spannendes Praktikum. Ich habe viele Sachen dazu gelernt, die mir später helfen werden. Es gab immer sehr viel zu tun und manchmal war es auch sehr anstrengend. „
Dass der Erzieherberuf etwas für ihn wäre bestätigte Noah, eventuell dann mit Kindergartenkindern.

….. ja und seine anfängliche Frage, wie man mit Kindern arbeitet, die noch nicht sprechen können, konnte Noah auch in den drei Wochen erfahren. Er bemerkte, dass man sehr aufmerksam sein muss, um die Zeichen und Gesten der Kinder zu sehen und zu erkennen, was sie machen wollen oder was sie meinen.
Da in der Krabbelstube die Kommunikation auch mit Gebärden unterstützt wird, hat sich Noah gleich auch einige Gebärden abgeschaut und angewandt.
Gerne möchte Noah noch einmal kommen, dann aber eine längere Zeit, damit die Kinder mit ihm noch mehr machen können!
Die drei Wochen Schulpraktikum vergingen wie im Fluge. Sie waren für Noah, wie auch für die Krabbelstubenkinder eine Zeit von vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen, vom gegenseitigen Kennenlernen und von gemeinsamen Spielen.

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